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16. November 2024
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Donald Trump stellt Elon Musk ein

Die Wahlen sind kaum vorbei und Donald Trump stürzt sich als designierter 47. US-Präsident von einer Schlagzeile in die Nächste. Und Elon Musk mittendrin. Am 12. November verkündet Trump auf der Plattform „X“, dass Musk zusammen mit Vivek Ramaswarny DOGE leiten wird. DOGE steht für Departement of Government Efficiency. Also ein Ministerium für Regierungseffizienz. Der Name ist Programm, wie ich euch gleich erklären werde.

Das große Ziel soll nämlich sein, Einsparungen zu erreichen und wir reden dabei nicht von ein paar Millionen Dollar. Nein. Die Rede ist von sage und schreibe 6,5 Billionen US-Dollar (USD). Das sind 6500 Milliarden. Vollständig ausgeschrieben sind es 6.500.000.000.000 USD. Im Vergleich dazu erreichte Deutschland im Jahre 2023 ein Bruttoinlandsprodukt von nur 4,45 Billionen USD, die USA liegen bei 27,36 Billionen USD.

Elon Musk will Behörden schließen

Das sind Summen, mit denen wir Sterbliche nichts anfangen können. Klar, dass sich Musk nun anderer Aufgaben sucht, nachdem er sich schließlich mit Geld alles leisten kann. Warum nicht in die Politik gehen? Vielleicht wird er sogar der 48. US-Präsident? Ach, ich vergaß ja. Er wurde in Südafrika geboren und nicht in den USA, was eine Kandidatur leider unmöglich macht. So ein Pech aber auch.

„DOGE“ ist aber keine Behörde, sondern eine Kommission außerhalb der Regierung

In einem Interview auf „X“ sprach Elon Musk selbst angeblich davon, die Zahl der Behören in den USA von 428 auf 99 zu reduzieren. Grundsätzlich finde ich eine Umstruckturierung nicht verkehrt, aber die Zahl so drastisch kürzen zu wollen und das in den nächsten 4 Jahren – wenn das mal nicht schief geht. 

Bild von Tumisu auf Pixabay

Elon Musk’s „X“ verliert prominente Nutzer

Nach der Bekanntgabe haben prominente Menschen Abschied von Musk’s Plattform genommen. Unter anderem schrieb Stephen King „I’m leaving Twitter. Tried to stay, but the atmosphere has just become too toxic. Follow me on Threads, if you like.“ Übersetzt ins Deutsche: Ich verlasse Twitter. Ich habe versucht zu bleiben, aber die Atmosphäre ist einfach zu giftig geworden. Wenn ihr möchtet, folgt mir bei Threads.“

Threads ist eine ähnlich funktionierende Plattform von Meta, Mark Zuckerbergs Konkurrenz zu X, welche nach der Übernahme Twitters von Musk zunehmend größere Popularität gewann. 
Neben Stephen King hat es auch „The Guardian“ von Twitter weggezogen. Die britische Tageszeitung textet nun auf „BlueSky“, einer neuen Plattform, die Twitter/X verdammt ähnlich sieht.

Auch wir haben mit MeinungsBlog.net einen Account dort. Vielleicht möchtet ihr diesem folgen? Macht es einfach. Das war keine Bitte! Los jetzt! Danke.

Jamie Lee Curtis, Jim Carrey, Toni Braxton und Mobi verlassen „X“

Der Fernsehjournalist Don Lemon verlässt ebenfalls die Plattform. Er habe das Gefühl, das X nicht länger ein Ort für „ehrliche Debatten und Diskussionen“ ist. The Guardian schrieb, dass „X“ eine toxische Medienplattform ist und dass ihr Eigentümer, Elon Musk, ihren Einfluss nutzen könnte, um den politischen Diskurs zu beeinflussen. 

Musk hingegen hat bereits im Juli 2024 erklärt, den Hauptsitz von X aus San Francisco nach Texas verlegen zu lassen. Dazu schrieb Lemon, dass Klagen nun „in Gerichtsgebäuden verhandelt werden, die ein Zentrum für Konservative sind, was es X nach Ansicht von Experten erleichtern könnte, sich vor Rechtsstreitigkeiten zu schützen und Kritiker zu bestrafen.“

Es wird immer verrückter, aber nichts Anderes sind wir von Trump gewohnt. Nun spielt Elon Musk mit in dieser Runde und da haben sich einfach zwei Menschen getroffen, die gleicher nicht sein könnten, wovon aber die Welt gerade niemanden gebrauchen kann.

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